wenn Angst, Wut, Trauer, Sehnsucht und Lust als natürliche menschliche Gefühle nicht mehr einfach empfunden, ausgedrückt werden und unerwünscht sind,
wenn nur durch die unbewusste und dauerhafte Kontrolle des Atems der so entstandene tiefe Schmerz vermieden werden kann
und wenn durch die Blockierung der frei fließenden Lebensenergie die emotionale Empfindsamkeit und Ausdrucksmöglichkeit mehr oder weniger auf Sparflamme heruntergefahren sind,
dann erstarrt schließlich die Fähigkeit, direkt und unverstellt zu anderen Menschen in Beziehung zu treten. Was bleibt, sind der in der sozialen Anpassung geformte "Charakter" und die damit einhergehende körperliche „Panzerung“, wie Wilhelm Reich es sehr treffend genannt hat.
Diese Panzerung entsteht aus der Summe aller "Schutzfunktionen", die sich im Laufe der eigenen Entwicklung, unseres Heranwachsens und unserer sozialen Integrationen als chronische Kontraktionen im Körper manifestiert haben.
Oft fühlen wir uns unzufrieden, nicht verbunden mit uns selbst. Wir trauen uns nicht, das auszudrücken, was uns bewegt und haben das Gefühl, das Leben geht an uns vorbei. Einsam und abgetrennt erleben wir eine begrenzte Beziehungsfähigkeit und Kreativität. Wir spüren eine Sehnsucht nach mehr Kontakt und Lebensfreude. Beziehung ist in dieser Körpertherapie energetisch definiert, als Fähigkeit, der Welt authentisch mit der eigenen Lebendigkeit begegnen zu können, sei es im Zorn oder in Zuneigung.
In der Skan-Körpertherapie geht es darum, unsere Beziehungsfähigkeit zu ergründen, im Kontakt mit anderen unsere individuellen Grenzen fühlbar zu machen, die Kreativität und Lebendigkeit in unserem Inneren aufzuspüren, ihnen zu erlauben, sich auszudehnen und kraftvoll zu entfalten.
Letztlich erleben wir uns wieder mit mehr Lust am Leben und bei der Arbeit, humorvoller, leidenschaftlicher im Umgang mit unseren Zielen, herzhaft wütend und liebevoller in unseren Beziehungen
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